Tourenberichte 2019

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Tourenberichte 2019

Saisoneröffnung 2019 der Tourenfahrer Herne (TFH)



Tja, wie soll man es sagen? Irgendwie waren wohl fast alle Tourenfahrer Herne noch im Winterschlaf und haben deshalb versäumt, den ursprünglich vorgesehenen Termin für die Saisoneröffnungstour 2019 zu planen. Oder besser gesagt, den hartgesottenen Biker/innen der TFH war es am 06. April einfach zu warm für die Saisoneröffnung - wer startet schon bei Temperaturen deutlich über 10 Grad in die Saison-. Also wurde das Ganze kurzerhand auf den 14. April verschoben. da passten auch die Temperaturen besser. Pünktlich um 10:00Uhr haben sich sodann insgesamt sieben Fahrer/innen bei lauen 3 Grad am Treffpunkt eingefunden. Mit von der Partie waren unsere beiden Mädels Jenny und Tina sowie Andrè, als Tourguide, Klaus, Willi S., Volker mit seinem Filius als Rückenwärmer und meine Wenigkeit Jürgen alias GenSo. Da keiner von uns rodeln wollte, haben wir uns nicht ins Sauerland sondern ins Münsterland aufgemacht. Vorbei am Flughafen Lohmühle ging es Richtung Haltern, Lavesum und Merfeld bis zum ersten Händewärmen bei einem Kaffee am Longrinusturm bei Nottuln. Los ging's dann mit  warmen  Händen auf  legalen,  teils schmalen Wegen,  an diversen Gehöften im Münsterland vorbei. Hier haben bestimmt wieder einige gedacht, Tourguide Andrè wollte noch Kartoffeln fürs Abendessen besorgen. Der nächste Stopp fand dann, bei fast frühlingshaften Temperaturen im knapp zweistelligen Bereich, beim Bikertreff Felsenmühle in Ochtrup statt. Erneut frische Energie in Form von Koffein und Kohlenhydraten getankt, haben wir nochmals Tuchfühlung mit den kleinsten Sträßchen aufgenommen und uns in Richtung Havixbeck und Senden bis zu unserem letzten Halt beim Bikertreff Nordkirchen gehangelt. Auch hier galt es verbrannte Körner nachzufüllen, bevor es wieder Richtung Heimat ging. An dieser Stelle sei   angemerkt, dass die Temperaturen zwischenzeitlich wieder im einstelligen Bereich angekommen waren. Nun, wer jetzt  meint, die TFH haben ja nur eine Kaffebudenfahrt gemacht, der hat nicht ganz unrecht. Dennoch sind am Ende des Tages rd. 250 Kilometer zusammen gekommen (plus An- und Abfahrt). Ich finde, das kann sich, insbesondere bei diesen niedrigen Temperaturen sehen lassen oder?

Fazit: Gelungener Saisonstart 2019 der TFH.

 

PS: Tourguide Andrè hat wieder prima in die Tourenkiste gegriffen.

Hasta luego

GenSo

Harztour der Tourenfahrer Herne, TFH, Mai 2019



Die aufmerksamen Leser/innen unserer Homepage könnten jetzt denken: Da war

doch schon mal was. Und das stimmt. Ein paar Ähnlichkeiten zu der von uns

durchgeführten Harztour im Jahr 2017 lassen sich durchaus finden.

Es ging also auf ein Neues in den Harz. Auch unser Quartier von 2017 haben wir

dieses Mal noch einmal beibehalten.

Aber hübsch der Reihe nach. Kurz vor 6:00 Uhr, quasi mitten in der Nacht, haben

sich die Teilnehmer/-innen am 24. Mai 2019 zu unserer dreitägigen Clubfahrt

eingefunden. Da wir alle die Reihenfolge auf der gesamten Tour so konsequent

eingehalten haben, nenne ich die Protagonisten der Tour auch in Selbiger. Als da

sind: Tourguide Andrè, Jenny, als einzige Amazone als Selbstfahrerin, meine

Wenigkeit Jürgen, alias GenSo, Willi 2, Newcomer Mattes und Volker mit Ehefrau

und Rückenheizung Gaby.

Um 6:00 Uhr ging`s dann los, zu nächst Richtung A 40, anschließen A 44, aber nur

noch einige Kilometer. Nach ein paar ersten Schwüngen auf Landstraßen gab es

einen den ersten Stopp am Möhnesee.

Danach konnten wir noch ein paar Blicke auf den See werfen, bevor wir unsere Fahrt

auf zum Teil auf kleinsten, kurvenreichen Sträßchen fortgesetzt haben. Nach einem

weiteren kurzen Zwischenstopp sind wir nunmehr zu einer längeren Pause mit

Kaffee, Apfelschorle ... am Restaurant "Zur Klostermühle", Groß Meckelsen,

eingetroffen.

Der Gastwirt bekam unsere Kennzeichen nicht zu Gesicht. Auch konnte er nicht auf

Anhieb unsere Herkunft anhand unseres Dialekts ausmachen. Hilfestellung bekam er

aber von unserem Newcomer, der mit der Frage: Meister, wo ist denn hier... eindeutig

einen Reifenabdruck aus dem tiefsten Ruhrgebiet hinterlassen hat. Besser ging`s

nicht.

Der Rest des ersten Tages ist schnell erzählt. Nach kurzer Stopp- and Go-Fahrt

durch Göttingen, haben wir abermals landschaftlich und fahrerisch schöne Strecken

unter die Räder genommen. Um unsere Aufkleberyunkies zu beglücken, gab es

schon am Anreisetag einen letzten Zwischenstopp am TorfHaus. Nach 430 Kilometer

haben wir unser Ziel in Quedlingburg erreicht. Und ein Plätzchen für unsere Bikes

haben wir, in dem was von der Garage übrig war, auch noch ergattert.

Nun stand Körperpflege auf dem Programm, wobei die Eine oder der Andere seinem

geschundenen Hintern wohl besondere Aufmerksamkeit widmen musste. Bei

Gegrilltem und ein paar Bierchen wurde neu Kraft für den nächsten Tag geschöpft.

Am nächsten Morgen hieß es um 10:00 Uhr wieder ab auf die Bikes. Unser erstes

Etappenziel, der Hexentanzplatz in Thale diente in erster Linie der Besichtigung.

Aber auch hier wurde, insbesondere von Willi 2, noch mal bei den Aufklebern kräftig

zugeschlagen.

Da wir bei unserer Harztour 2017 das Städtchen Stolberg sträflich vernachlässigt

haben, wurde es dieses Mal mit einem ausführlichen Besuch einschließlich Einkehr

gewürdigt. Mit einer weiteren Schleife durch den Harz endete diese überschaubare

Tour wieder an unserer Unterkunft.

Das Abendessen war schnell "abgefrühstückt" und die Flüssigkeitstanks auch bald

wieder aufgefüllt.

Am nächsten Morgen hieß es aufrödeln und das Vorderrad in grobe Richtung Herne

ausrichten. Da uns der Harz erneut in seinen Bann gezogen hat, haben wir noch

einen kleinen Bogen über Halberstadt und dann weiter Richtung Goslar geschlagen,

um ihn danach mit einem strammen Schlag in Richtung Heimat zu verlassen. Dabei

haben wir die B 1 ein ganzes Stück unter die Räder genommen.

Bevor es aber endgültig zurück in die heimische Garage ging, hieß es runter von

dieser Straße um erneut ein paar Kurven zu durchschneiden. Im Motorradcafe "Die

Kurve" in Extertal gab es zum letzten Mal eine ausführlichere Rast, um sich für die

noch zu fahrenden Kilometer zu stärken.

Danach hieß es Pobacken zusammenkneifen und über die A2 quasi ab nach Hause.

Ähnlich wie in 2017 sind am Ende rund 1100 gesunde Kilometer mit jeder Menge

Fahrspaß zusammen gekommen und dabei konnten wir die Regenklamotten ganz

unten im Gepäck lassen - haben wohl alle die Teller leer gegessen-. Zugegeben, war

bei dieser Tour auch nicht immer schwer.

Damit ist wieder ein toller "Betriebsausflug" der TFH, mit prima Leuten und durch

Tourguide Andrè mit einer schönen Streckenführung, zu Ende gegangen.

Hat Spaß gemacht mit euch allen. Weiter so




Hasta luego

GenGo

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